Hygienemaßnahmen - aber wie?

Die Einhaltung von Hygienemaßnahmen ist auf der Straße höchst problematisch. Durch Corona wurden in vielen Städten die öffentlichen Toiletten geschlossen, generell gibt es kaum Möglichkeiten sich zu waschen und auch die Wahrung des Abstandes gestaltet sich als schwierig. 

Als Beispiel für den Umgang mit dieser Problematik stellen wir an dieser Stelle die Lösungsansätze der Stadt Hamburg vor:

„Präventionsmaßnahmen zur Eindämmung von Infektionen, Umgang mit Erkrankten

In Standorten, in denen Menschen ohne eigene Wohnung durch die Stadt in Wohnunterkünften untergebracht sind (öffentlich-rechtliche Unterkünfte), gibt es Konzepte für die Einhaltung von Hygienestandards und das Vorgehen im Falle infizierter Bewohner. Die Unterbringung ist hier überwiegend in abgeschlossenem Wohnraum, das heißt in Wohngemeinschaften, organisiert. 

Im Bereich der Unterbringung obdachloser Menschen bestehen Reservekapazitäten, die hinzugezogen würden, sofern die Plätze in den Unterkünften nicht ausreichen sollten. Es sind außerdem Vorkehrungen zur getrennten Unterbringung erkrankter Personen und zur Isolierung von Verdachtsfällen jeweils in Einzelzimmern getroffen.

Am Standort in der Friesenstraße war bereits im März vorsorglich eine häusliche Isolation für die Nutzer der Unterkunft eingerichtet worden. Drei Personen sind am Corona-Virus erkrankt und sind weiterhin separat untergebracht. Die übrigen Bewohner werden sukzessiv untersucht und die Isolation bei Symptomfreiheit aufgehoben. Einen entsprechenden Bescheid haben bereits 70 Personen erhalten, für 104 weitere Personen ist dieser kurzfristig zu erwarten.

Hygiene

In allen Notübernachtungsstätten besteht in den dortigen Sanitärbereichen während der Öffnung weiterhin jederzeit die Gelegenheit, sich zu waschen und zu duschen. 

Zusätzlich besteht im Hallenbad St. Pauli ein Duschangebot (Mo., Mi., Sa., jeweils 10 bis 14 Uhr), am Donnerstag und am Sonntag ergänzt durch den Duschbus GoBanyo am Millerntorstadion. 

Duschen stehen außerdem in der Tagesaufenthaltsstätte in der Bundesstraße, im Park-In sowie im Tagestreff Kemenate zur Verfügung. Diese Angebote ermöglichen es den Gästen zugleich auch die Toiletten der Einrichtungen zu nutzen sowie zum Teil das Waschen von Bekleidung.“ (Hamburg.de, 2020)

Verfasser: Carla Soloperto

Hamburg.de (2020, April 8) – Hilfen für wohnungs- und obdachlose Menschen – https://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/13810690/2020-04-08-basfi-corona-obdachlosenhilfe/ – Letzter Zugriff: 09.07.2020 um 7:15 Uhr 

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